Fr HEILIGSTES HERZ JESU |
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Tag gegen Kinderarbeit (internat.) Der g der sel. Hildegard Burjan entfällt. H W M vom H ♫: GL 143; 369; 849 Herz-Jesu-Andachten: GL 676/3; 997 |
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Das private Herz-Jesu-Gebet drängte seit dem Mittelalter zur öffentlich-liturgischen Feier, der hl. Johannes Eudes († 1680) gilt als ihr Begründer. Ebenso setzte sich die hl. Margareta Maria Alacoque († 1690) für die allgemeine Verehrung des Herzens Jesu in der Form der Monatsfreitage, der Heiligen Stunde und vor allem in einem eigenen, von der ganzen Kirche zu feiernden Fest ein. Erst 1765 gestattete Clemens XIII., bewogen durch eine Denkschrift der polnischen Bischöfe, in beschränktem Rahmen Messe und Offizium vom Herzen Jesu, 1856 dehnte Pius IX. das Fest auf die ganze Kirche aus. Hildegard Burjan wurde am 30. Jänner 1883 als Tochter der jüdisch-liberalen Eltern Freund in Görlitz (Deutschland) geboren. 1907 heiratete sie den gebürtigen Ungarn Alexander Burjan. Nach schwerer Krankheit und unerwarteter Genesung konvertierte sie 1909 zum katholischen Glauben. Ihr neu geschenktes Leben wollte sie ganz für Gott und die Menschen einsetzen. Von 1918 bis 1920 war sie als christlich-soziale Abge- ordnete die erste Frau im österreichischen Parlament. Sie setzte sich gegen Kinderarbeit und für die Rechte der Frauen und der Familien ein, wozu sie auch die Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis gründete. Hildegard starb am 11. Juni 1933. Am 29. Jänner 2012 wurde sie in Wien seliggesprochen. |
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Röm. Kath. Pfarre Berndorf St. Margareta
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